Mama – Danke für Deine Unterstützung!

Mama – höre niemals auf an Dein Kind zu glauben – auch dann nicht, wenn andere es von Dir verlangen!

Am 11. Februar 1847 erblickte in Milan, Ohio ein kleiner Junge namens Thomas die Welt. Trotz seiner zunehmenden Hörprobleme war er ein sehr neugieriges Kind, der gerne und viel ausprobierte. Als Thomas 7 Jahre war, zog seine Familie nach Michigan um. Dort ging er zur Schule bis er eines Tages mit einem Brief von seiner Lehrerin heimkam. Er übergab ihn seiner Mutter und sagte: „Mama den soll ich Dir von meiner Lehrerin geben.“ Sie öffnete den Brief und wurde für einen kurzen Moment ganz still und hielt dabei den Atem an. Thomas bemerkte die Situation und fragte seine Mutter, was im Brief geschrieben sei? Mit Tränen in den Augen las sie ihrem Sohn den Brief vor: 

„Ihr Sohn ist ein Genie! Unsere Schule ist zu klein für ihn und es gibt auch keine Lehrer, die in der Lage sind, ihn zu unterrichten. Bitte nehmen Sie Thomas von der Schule und bilden ihn selbst aus.“ Fortan unterrichtete die Mutter selbst ihren Sohnemann. Durch sie lernte er Lesen, Schreiben und Rechnen bei. 

Im Alter von 11 Jahren entfachte in ihm ein Feuer der Selbstbildung und des eigenständigen Lernens, da er seine große Leidenschaft für Bücher kennenlernte. Ab jetzt verbrachte er seine Freizeit mit technischen und wissenschaftlichen Büchern. Mit 13 nahm er einen Job als Zeitungsjunge bei der örtlichen Eisenbahn an und finanzierte sich sein Lesehobby durch den Verkauf von Süßigkeiten und Zeitungen. Dabei lernte er, wie man einen Telegrafen bedient. Um dann – drei Jahre später – eine Vollzeitstelle als Telegraf anzutreten.

Die Zeit verging wie im Fluge… 

Thomas entwickelte eine Idee nach der anderen und verstand es auch, seiner Investoren für seine Projekte zu begeistern. Die Jahre vergingen. Viele Jahre nach dem Tod seiner Mutter Nancy fand Thomas den Brief von seiner Lehrerin. Er öffnete ihn, um ihn zu lesen. Darin stand geschrieben:

„Ihr Sohn ist geistig behindert. Er kann nicht hören und wir wollen ihn nicht an unserer Schule haben. Bitte unterrichten Sie ihn fortan selbst.“ Als er das las, brach er bitterlich in Tränen aus und schrieb kurze Zeit später in sein Tagebuch:

„Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum zum größten Genie des Jahrhunders.“ 

Der Mann, von dem ich Dir erzählte, war Thomas Alva Edison. Er war Erfinder und Geschäftsmann, mit dem es kaum einer aufnehmen konnte. Mehr als tausend seiner Erfindungen meldete er als Patente an. Er gilt als einer der Vorreiter im Bereich Elektrofahrzeuge, da Edison u.a. die Alkalibatterie erfand. Allerdings dauerte dieser Entwicklungsprozess ein Jahrzehnt, so dass sich Benzin- und Wasserdampfbetriebene Fahrzeuge schneller auf dem Markt durchsetzten. Die USA ehrt ihn jährlich mit dem eigens für ihn errichteten „Nationals Investors Day“, der heute noch an seinem Geburtstag zelebriert wird. 

Und was lernen wir als Mama oder Papa daraus?

1. Jedes Kind ist besonders, weil es sein eigenes Set an Stärken und Schwächen hat.
2. Höre auf Dein Herz und nicht auf das was andere sagen!
3. Du kannst alles schaffen und Du darfst an Dich glauben. 
4. Es ist wichtig, dass wir Eltern an unsere Kinder glauben, denn sie sind toll und einzigartig.

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Foto von Madison Inouye von Pexels

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hr Kind soll endlich sein ganzes Potenzial beim Lernen entfalten? Es soll das Vertrauen in sich selbst bzw. in seine Lenrfähigkeiten zurückgewinnen? Das Lernen darf wieder spaßig sein und Freude bereiten? Das Lernen Ihres Kindes darf wieder eigenständig sein? Streitereien und Frustration im Homeschooling wollen Sie nicht mehr? 

Anmerkung der Redaktion:

Die Geschichte, die ich hier beschrieb hat sich mittlerweile als falsch herausgestellt. Denn es gab nie einen Brief von der Schule an seine Mutter. Stattdessen bekam er mit, wie Lehrer schlecht über ihn redeten. Zudem waren es wohl eher finanzielle Engpässe, weshalb die Eltern Thomas von der Schule nahmen und ihn selbst unterrichteten. Ich habe mich dennoch entschieden, diese Geschichte – genau in dieser Form – niederzuschreiben, weil es deutlich macht, wie wichtig Glaubenssätze dazu beitragen können, erfolgreich zu sein.