Wie Neugierde Deinem Kind beim Lernen hilft!
Hat Dir Dein Kind schon mal eine Frage über die Welt gestellt? Zum Beispiel: „Warum gibt es Tag und Nacht? Wieso ist die Erde rund? Warum sieht der Mond an manchen Tagen kugelrund und an anderen wie der Buchstabe „c“ oder „Sichel“ aus? Wieso gibt es Frühling, Sommer, Herbst und Winter? Warum fallen im Herbst die Blätter vom Baum?“ Auf all diese Fragen gibt es auch Antworten. Und wenn Dein Kind sich solche stellt, dann ist es neugierig. Neugierig auf das Leben und das ist super. Denn auf all diese Fragen gibt es richtig spannende Antworten.
Einer, der sich auch schon recht früh solche Fragen stellte, war der berühmteste Wissenschaftler der Welt Stephen Hawking. Schon als kleiner Junge wollte er wissen: „Woher wir kommen? Wie funktioniert meine Spielzeugeisenbahn und warum gibt es Sterne am Himmel?“ Er liebte die Schule, allerdings bekam er nicht auf all seine Fragen auch eine Antwort. Also machte er sich auf die Suche, um Antworten auf seine Fragen nach dem Sinn des Lebens zu finden. Es war das Thema, das ihn am meisten interessierte. Denn zu wissen, was das Universum ist und wie die Welt entstanden ist, konnte die Schule ihm tatsächlich nicht beantworten. Daher machte er es zu seiner Lebensaufgabe, um Antworten auf seine Fragen rund um das Thema „Menschheit und Entstehungsgeschichte“ zu finden.
Mit 21 Jahren erhielt er die Diagnose amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Dies eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Mehrere Mediziner prophezeiten ihm, dass er lediglich nur noch ein paar Jahre zu leben hatte. Bereits 6 Jahre später war er auf einen Rollstuhl angewiesen. Weitere 22 Jahre später verlor er seine Stimme und konnte von nun an nicht mehr sprechen. Ab dem Zeitpunkt nutzte er einen Sprachcomputer, um mit der Außenwelt zu kommunizieren bzw. seine Fragen zu stellen.
Hawkings persönliche Neugier trieb ihn all die Jahre an. Er reiste – trotz seiner schweren Krankheit – über 50 Jahre lang um die Welt und erforschte den Weltraum und die Zeit. Sein so erlangtes Wissen teilte er mit anderen Wissenschaftlern, mit Kindern und Erwachsenen und schrieb u.a. die Bücher „Das Universum“ oder „Meine kurze Geschichte“. Darüber hinaus hielt er viele spannende Vorträge in all den ganzen Jahren.
Was können wir aus der Geschichte über die Neugierde lernen?
Wenn ihr aufhört, Fragen zu stellen, dann werden auch keine Antworten mehr geliefert. Deshalb sei als Mama oder Papa ein Vorbild und stelle Fragen. Erinnere Dein Kind daran, ebenfalls Fragen zu stellen. Lernt einfach so viel, wie es nur geht. Auch wenn Schule nicht immer Spaß macht, das erlernte Wissen ist etwas, was Euch keiner mehr nehmen kann. Und je mehr Fragen Dein Kind stellt, desto mehr wird es die Dinge um sich herum verstehen und mit gestalten können. Erwecke die Neugierde Deines Kindes am Lernen.

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Quellangaben:
https://www.rowohlt.de/magazin/aus-dem-verlag/ich-hatte-ein-gutes-und-erfuelltes-leben
https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking
https://www.sueddeutsche.de/wissen/zum-tod-von-stephen-hawking-in-meinem-kopf-bin-ich-frei-1.3905397
https://www.globalcitizen.org/de/content/stephen-hawkings-zitate/